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Zum Thema der handschriftlich unterschriebenen Urteile

 
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refjur



Anmeldungsdatum: 15.07.2003
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 15.07.2003, 22:14    Titel: Zum Thema der handschriftlich unterschriebenen Urteile Antworten mit Zitat

Hallo, Forianer!

Nun möchte ich mich auch einmal zu Wort melden.
Im Forum von Jo Conrad bin ich über diesen Tarkus gestolpert. Der schreibt dort fortwährend über vermeindlich ungesetzliche Urteile, weil diese von BRD-Richtern nicht unterschrieben werden.
Dazu kann ich nur sagen, dass das Blödsinn ist. Ich bin Rechtsreferendar und war bis vor kurzem bei einer zivilgerichtlichen Berufungskammer am Landgericht tätig. Dort werden Urteile der Amtsgerichte überprüft. Zu diesem Zweck bekommt die Kammer natürlich auch die komplette Akte aus der ersten Instanz vorgelegt. In jeder Akte, die ich in meiner Zeit dort zu Gesicht bekommen habe, waren nicht nur Vermerke und Verfügungen von den Richtern eigenhändig unterschrieben. Diese waren teilweise sogar komplett handschriftlich verfaßt. Auch jedes Urteil war von den Richtern eigenhändig unterschrieben. Ich kann deswegen nur nochmals betonen, dass dieser Tarkus Blödsinn erzählt. Er müsste einfach von seinem Akteneinsichtsrecht Gebrauch machen und sich selbst davon überzeugen.
Was ich nicht verstehe ist der Einsatz, mit dem viele hier diesen Reichsregierungen nachgehen. Deren Argumente zeugen zu einem großen Teil von unvorstellbarer, haarsträubender Naivität, jedenfalls von fehlendem Verständnis für die Materie. Dass diesen vermeindlichen Regierungsvertretern trotzdem blauäugig vertraut wird, lässt ernüchternde Rückschlüsse auf die Intelligenz der Gefolgschaft zu.
Nach meinem Dafürhalten sind die Reichsregierungen nicht mehr als ein Treppenwitz. Jedem Juristen sträuben sich die Haare, wenn er zum Beispiel die Elaborate von Tarkus und den anderen Experten liest. Widmet eure Zeit lieber anderen, sinnvolleren Themen.

Kai
_________________
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit ab vom Wege der Weisheit.
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Frank Schmidt



Anmeldungsdatum: 13.06.2003
Beiträge: 1595

BeitragVerfasst am: 16.07.2003, 07:02    Titel: Re: Zum Thema der handschriftlich unterschriebenen Urteile Antworten mit Zitat

Hallo refjur,

willkommen im Forum und vielen Dank für Deinen Beitrag.

Ob Du damit allerdings bei den "KRRlern" etwas erreichen wirst, bezweifle ich.
Die leben in ihrer ganz eigenen Welt, schaffen sich ihre ganz eigene "Wahrheit" und sind für Fakten unzugänglich. Wenn Du die Diskussion im JoKlo zwischen Luzifer und "Tarkus" verfolgt hast, wirst Du dies sicher bemerkt haben. Je abgedrehter und unglaubwürdiger eine Behauptung ist, desto sicherer kann man sich sein, daß sie von den "Reichsbürgern" nur zu gerne aufgegriffen und verbreitet wird.

refjur hat Folgendes geschrieben:
Was ich nicht verstehe ist der Einsatz, mit dem viele hier diesen Reichsregierungen nachgehen. Deren Argumente zeugen zu einem großen Teil von unvorstellbarer, haarsträubender Naivität, jedenfalls von fehlendem Verständnis für die Materie. Dass diesen vermeindlichen Regierungsvertretern trotzdem blauäugig vertraut wird, lässt ernüchternde Rückschlüsse auf die Intelligenz der Gefolgschaft zu.


Wahrscheinlich bin auch ich damit angesprochen?
Im ganz alten "KRR"-Forum, zu einer Zeit, als sich Uwe noch so sicher fühlte, sein Forum auch für unregistrierte Nutzer/innen zu öffnen, wurde bei mir ein "Helfersyndrom" diagnostiziert. Help
Für mich ist es einfach wichtig, gerade die Leute zum Denken anzuregen, die sonst den "KRRs" blind ins Netz gingen. Die "KRR"-Seiten sind allesamt natürlich sehr einseitig und verbreiten (wie Du schon bemerkt hast) einfach Quatsch. Mit Hilfe der FAQ können die Leute die "Argumente" der "KRRs" überprüfen und selbst sehen, was ihnen da für Bären aufgebunden werden. Außerdem versuche ich, die Verbindungen zu "den Nazis" aufzuzeigen, die sich gerade in der letzten Zeit verstärkt offenbaren. Wer sich mit den "KRRs" einläßt sollte sich darüber im Klaren sein, daß er sich in einen braunen Sumpf begibt.

refjur hat Folgendes geschrieben:

Jedem Juristen sträuben sich die Haare, wenn er zum Beispiel die Elaborate von Tarkus und den anderen Experten liest.


Dann sollten sich diese Juristen endlich einmal ganz eindeutig zu der ganzen Sache äußern. Stattdessen versuchen sie, sich die leidige Arbeit möglichst zu ersparen. Mögen die "KRRler" und ihre "Argumente" noch so bräsig sein: Uwe, Ebel & Co. verdienen Geld damit, die Menschen auszunehmen, die entweder noch bräsiger sind oder es einfach nicht besser wissen (wollen).

Mit freundlichen Grüßen

Frank Schmidt
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Olli



Anmeldungsdatum: 13.06.2003
Beiträge: 1551
Wohnort: Berlin, Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland

BeitragVerfasst am: 17.07.2003, 15:17    Titel: Re: Zum Thema der handschriftlich unterschriebenen Urteile Antworten mit Zitat

refjur hat Folgendes geschrieben:
Dazu kann ich nur sagen, dass das Blödsinn ist. Ich bin Rechtsreferendar und war bis vor kurzem bei einer zivilgerichtlichen Berufungskammer am Landgericht tätig. Dort werden Urteile der Amtsgerichte überprüft. Zu diesem Zweck bekommt die Kammer natürlich auch die komplette Akte aus der ersten Instanz vorgelegt. In jeder Akte, die ich in meiner Zeit dort zu Gesicht bekommen habe, waren nicht nur Vermerke und Verfügungen von den Richtern eigenhändig unterschrieben. Diese waren teilweise sogar komplett handschriftlich verfaßt. Auch jedes Urteil war von den Richtern eigenhändig unterschrieben.
Kai


Akteneinsicht gehört zu meinem täglichen Brot. Selbstverständlich ist es vollkommen richtig, was Kai geschrieben hat.
Und dem ist folgendes hinzuzufügen:

Wer bitte sollte denn die Ausfertigungen einer Entscheidung unterschreiben, wenn nicht der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle? Der erlassende Richter oder Rechtspfleger? Manchmal benötigt man z.B. die erneute Ausfertigung eines vielleicht im Jahre 1950 ausgestellten Erbscheins. Das kam ziemlich häufig in Verfahren nach dem Vermögensgesetz vor. Soll man den alten Richter oder Rechtspfleger aus dem Altenheim zur Unterschrift holen? Vielleicht ist er auch verstorben, derzeit jedenfalls.

Olli
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"Prag lässt nicht los… Dieses Mütterchen hat Krallen."
Franz Kafka an Oskar Pollak, 1902
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G. Kemmerling



Anmeldungsdatum: 13.06.2003
Beiträge: 72
Wohnort: nicht Köln

BeitragVerfasst am: 17.07.2003, 16:47    Titel: So zitiert der Reichsdeutsche Antworten mit Zitat

Die Reichsdeutschen zitieren immer nur das, was ihnen in den Kram paßt.
Aus Ollis Beitrag schnippelt Manni sich folgendes zusammen.

Manni 'Die Schere' Herrzooch hat Folgendes geschrieben:

Manchmal benötigt man z.B. die erneute Ausfertigung eines vielleicht im Jahre 1950 ausgestellten Erbscheins. Das kam ziemlich häufig in Verfahren nach dem Vermögensgesetz vor. Soll man den alten Richter oder Rechtspfleger aus dem Altenheim zur Unterschrift holen? Vielleicht ist er auch verstorben, derzeit jedenfalls.
http://www.krr-faq.de/phpBB2....f3decc7

Es scheint, dass vermeintliche Richter schon (als solche) tot sind, bevor sie überhaupt juristisch vor den Gerichten des Deutschen Reiches zur Rechenschaft für ihr ungesetzliches Tun gezogen werden können. Deshalb entscheidenen sie sich dann auch lieber, außer ihrem Rentenantrag, nichts zu unterschreiben.
Somit bleibt der nichts ahnende Bürger wieder einmal auf der Strecke, wenn er jetzt nicht aufpaßt!


http://krr-forum.de/cgi-bin/ikonboard.cgi?s=;act=ST;f=6;t=506

Hätte er vollstädnig zitiert, hätte er sich in Widersprüche verwickelt.

Smilie. Kemmerling
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Olli



Anmeldungsdatum: 13.06.2003
Beiträge: 1551
Wohnort: Berlin, Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland

BeitragVerfasst am: 17.07.2003, 17:14    Titel: Re: So zitiert der Reichsdeutsche Antworten mit Zitat

G. Kemmerling hat Folgendes geschrieben:


Hätte er vollstädnig zitiert, hätte er sich in Widersprüche verwickelt.

Smilie. Kemmerling


Mit Reichstrotteln Argumente auszutauschen, gleicht dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.

Man kann allerdings öffentlich deutlich machen, daß der Pudding ein Pudding ist.

Olli
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