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Sie leben hier - aber in einem anderen Staat

 
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Frank Schmidt



Anmeldungsdatum: 13.06.2003
Beiträge: 1606

BeitragVerfasst am: 19.01.2007, 11:37    Titel: Sie leben hier - aber in einem anderen Staat Antworten mit Zitat

Stuttgarter Nachrichten vom 22.08.2006:

 

Sie leben hier - aber in einem anderen Staat
 
Selbst ernannte Reichsdeutsche beschäftigen die Behörden im Land
 
Stuttgart - Tübingen ist deutscher Regierungssitz, Kornwestheim und Hildesheim sind es, und Magdeburg ist es auch. Vielerorts in der Republik haben sich seit der deutschen Wiedervereinigung skurrile Gruppen gebildet, die die Bundesrepublik Deutschland als Staat nicht anerkennen und stattdessen die Meinung vertreten, das Deutsche Reich bestehe fort. Polizei und Justiz rätseln: Sind das Spinner? Sind sie gefährlich?

VON WALTHER ROSENBERGER

Matthes Haug ist so etwas wie das personifizierte Gegenmodell zur Bundesrepublik Deutschland, denn er ist vorläufiger Präsident des Deutschen Reiches. In sein Amt gewählt wurde der promovierte Physiker Ende 2003 von einer Nationalversammlung, die sich aus hundert Vertretern aus dem ganzen Bundesgebiet zusammensetzte. Ihr Ziel war es, die Handlungsfähigkeit des Deutschen Reiches wiederherzustellen. Dieses schlummert laut Haug seit Gründung der Bundesrepublik in einem Dornröschenschlaf - und wartet auf Erweckung.

(...)

Politisch stehen die Bünde oft dem rechten Spektrum nahe. In mehreren Bundesländern befasst sich der Verfassungsschutz mit den selbst ernannten Reichskanzlern und ihren Schattenkabinetten.

(...)

Im Südwesten werden die Gruppen en gros nicht als rechtsextrem eingestuft. Verfassungsschutzberichte des Landes erwähnen sie nicht. Gleichwohl erkennt man "einige Berührungspunkte mit den Rechten", so eine Sprecherin des Stuttgarter Landesamts.

(...)

Am Tübinger Amtsgericht wird gerade der Fall zweier Delinquenten verhandelt, die Reichsbürgern acht falsche Führerscheine ausgestellt haben. Nach einem Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart vom April dieses Jahres ist die Wahrscheinlichkeit, die Angeklagten wegen Urkundenfälschung oder Amtsanmaßung zu verurteilen, allerdings gesunken. Die Papiere, so das Gericht sinngemäß, seien einfach zu absurd, um sie als Fälschung bewerten zu können.
 
Aktualisiert: 22.08.2006, 06:17 Uhr

www.stuttgarter-nachrichten.de

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