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Ja, wann denn wohl?
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Willi



Anmeldungsdatum: 26.01.2004
Beiträge: 1575

BeitragVerfasst am: 30.08.2004, 21:53    Titel: Ja, wann denn wohl? Antworten mit Zitat

Aus dem Reichsforum:

Zitat:

Rheinprovinzler

Gruppe: registrierte Benutzer *
Beiträge: 22
Seit: 06 2004 Geschrieben: 11 08 2004, 20:49

--------------------------------------------------------------------------------
Geehrte Exilregierung,

ab wann kann man damit rechnen, daß im Ausland die ersten Botschaften des Deutschen Reiches eröffnet werden?

Nebenbei stellt sich noch die Frage, welche Staaten haben denn das Deutsche Reich offiziell als Staat anerkannt?
Wie sehen deren Bezeihungen zur "BRD" aus?

MfG

Rheinprovinzler
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Zitat:

Rheinprovinzler

Gruppe: registrierte Benutzer *
Beiträge: 22
Seit: 06 2004 Geschrieben: 30 08 2004, 18:18

--------------------------------------------------------------------------------
Irgendwie merkwürdig dieses Thema wurde von mir am 11.08.2004 eröffnet, heute haben wir den 30.08.2004, warum istnoch niemand auf diese Frage eingegangen?

Ich hoffe doch, dass die ExReg dazu Zeit findet.


Irgendwann sollte doch jeder Depp gemerkt haben, dass solch schwere Fragen vom Leiter der Pressestelle der Exilregierung nicht beantwortet werden können.

Aber ich will's mal mit der Antwort versuchen.

Zu Frage 1: in diesem Jahrtausend nicht mehr
Zu Frage 2: kein einziger

Und zur letzten Frage: Bradler geht nie auf Fragen ein, die ihm unbequem sind.
_________________
Salut
Willi
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Daniel Paul Schreber



Anmeldungsdatum: 27.04.2004
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 31.08.2004, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zu Frage 2:
Die Exilregierung des Staates Sealand hat das Deutsche Reich anerkannt.
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Willi



Anmeldungsdatum: 26.01.2004
Beiträge: 1575

BeitragVerfasst am: 31.08.2004, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Wirklich?

Ich dachte bisher, die hätten Beziehungen zum Deutschen Reich des Kommissarischen Reichskanzlers Wolfgang Gerhard Günter Ebel, aber nicht zur Exilregierung.

Ursprünglich dachte ich mal, dass noch eine Anerkennung durch das Fürstentum New Utopia bevorsteht, aber anscheinend hat Bradler wieder Krach mit Thomaier, dem Konsul dieses Eilandes in den USA.
_________________
Salut
Willi
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Martin Notnagel



Anmeldungsdatum: 19.08.2004
Beiträge: 125
Wohnort: Schleswig-Holstein

BeitragVerfasst am: 31.08.2004, 09:56    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

das Fürstentum Sealand ist kein Staat im Sinne des Völkerrechts, da es dem Fürstentum nach der Drei-Elemente-Theorie (Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt) an dem Element "Staatsgebiet" fehlt, um Staat im vökerrechtlichen Sinne sein zu können. Eine küstliche Plattform, wie es das sog "Fürstentum Sealand" darstellt, wird nach herrschender Meinung nicht als Staatgebiet anerkannt.

Ferner meint Sealand, das die Ebel-Clique legtime Regierung sei, mit der Exilregierung haben die nichts zu tun.

Nichts desto troz, so hat der Primier diese Exilregierung des Pseudostaats ganz gehörig ein an der Waffel.

Kein echter Staat erkennt somit das Dt. Reich als Staat an.

Mit besten Grüßen

Martin Notnagel
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Olli



Anmeldungsdatum: 13.06.2003
Beiträge: 1551
Wohnort: Berlin, Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland

BeitragVerfasst am: 31.08.2004, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Daniel Paul Schreber hat Folgendes geschrieben:
Zu Frage 2:
Die Exilregierung des Staates Sealand hat das Deutsche Reich anerkannt.


Wo ist denn das Staatsgebiet dieses Ein-Gebildes? Oder hat da jemand eine herrenlose Luftmatratze in der Nordsee gefunden und seinen Wimpel drangeklebt?

Olli
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Eric Schilling



Anmeldungsdatum: 14.06.2003
Beiträge: 854

BeitragVerfasst am: 08.09.2004, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag, Herr Schreber!

Die Frage der Anerkennung des Deutschen Reiches, unter welcher Regierung auch immer, bedarf keiner näheren Diskussion, da die BRD mit dem Deutschen Reich identisch ist und die BRD nach den allgemeinen Regeln des Völkerrechts auch von zig Staaten anerkannt wird. Da diese Argumentation im Kern unwiderlegbar ist, ist sie vollständig unwiderlegbar. *g*

Daniel Paul Schreber hat Folgendes geschrieben:
Zu Frage 2:
Die Exilregierung des Staates Sealand hat das Deutsche Reich anerkannt.


Habe ich da etwas verpaßt? Hatte Sealand nicht mal eine "normale" Regierung? Wieso ist die denn nun auch ins Exil gewandert?

Es grüßt Sie recht herzlich

Eric Schilling
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Fantom



Anmeldungsdatum: 19.10.2003
Beiträge: 271

BeitragVerfasst am: 08.09.2004, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Eric Schilling hat Folgendes geschrieben:
Habe ich da etwas verpaßt? Hatte Sealand nicht mal eine "normale" Regierung? Wieso ist die denn nun auch ins Exil gewandert?


es gibt tatsächlich zwei regierungen dieses pdeudostaates. die einen unter ihrem komischen fürsten (der englische ebel) und eine regierung aus irgendwelchen spinnern, die da rausgeworfen wurden.
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Willi



Anmeldungsdatum: 26.01.2004
Beiträge: 1575

BeitragVerfasst am: 08.09.2004, 19:45    Titel: Sealand Antworten mit Zitat

Hier http://de.wikipedia.org/wiki/Sealand kann man einen sehr ausführlichen Bericht über Sealand finden. Auch auf die Exilregierung dieser Plattforum wird eingegangen.

Staatsrechtlich ist es bei Sealand nicht ganz einfach. Die Plattforum befindet sich außerhalb der Drei-Meilen-Zone. Und die Briten hatten ihre Hohheitsgewässer noch nicht auf 12 Meilen ausgedehnt, als Sealands Unabhängigkeit erklärt worden ist. Britische Gerichte betrachten sich als nicht für Sealand zuständig, weil die Betonplattforum nicht innerhalb Großbritanniens liegt.

Der regierende Fürst nützte bei der Gründung seines Staates eines Gesetzeslücke aus, die inzwischen zwar gestopft ist, aber auf die Vergangenheit keine Auswirkungen hat.

Man muss halt abwarten, bis das Salz der Nordsee den Beton der Plattforum soweit aufgeweicht hat, dass der Staat aufgegeben werden muss. Dann wird sich das Problem von selbst lösen.
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Salut
Willi
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Olli



Anmeldungsdatum: 13.06.2003
Beiträge: 1551
Wohnort: Berlin, Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland

BeitragVerfasst am: 08.09.2004, 20:29    Titel: Re: Sealand Antworten mit Zitat

Willi hat Folgendes geschrieben:

...
Der regierende Fürst nützte bei der Gründung seines Staates eines Gesetzeslücke aus, die inzwischen zwar gestopft ist, aber auf die Vergangenheit keine Auswirkungen hat.
...


Nicht so ganz. Nach absolut herrschender Meinung hat die Änderung dieses völkerrechtlichen Vertrages lediglich klarstellende Wirkung.
Mit anderen Worten:
"Staatsgründungen" auf entlaufenden Luftmatratzen u.ä. waren immer schon -mangels Staatsgebiet- eine Luftnummer. Nun gibt es das nochmals schriftlich. Dieses "Sealand" war *niemals ein Staat..

Olli
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Willi



Anmeldungsdatum: 26.01.2004
Beiträge: 1575

BeitragVerfasst am: 08.09.2004, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

@ Olli,
ich will einem Juristen nicht widersprechen. Aber ich habe es im Internet auch schon anders gelesen. Auf jeden Fall scheinen die Briten das ganz locker zu sehen und sehen bis jetzt keinen Grund zum Einschreiten.
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Salut
Willi
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Bollmann



Anmeldungsdatum: 07.09.2004
Beiträge: 1106
Wohnort: Rhein-Main

BeitragVerfasst am: 08.09.2004, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Da haben sich ja zwei gefunden. Eine Pseudo-Regierung erkennt die andere an. Vielleicht gibt es ja bald auch einen offiziellen Jugendaustausch. Smilie
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Gast






BeitragVerfasst am: 05.10.2004, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Eine küstliche Plattform, wie es das sog "Fürstentum Sealand" darstellt, wird nach herrschender Meinung nicht als Staatgebiet anerkannt.


Das ist totaler Blödsinn, tut mir leid.....oder wie siehts aus mit Neulandgewinnung und Holland? Die Jungs bedanken sich, wenn du ihnen mal eben nen großen Teil ihres ohnehin kleinen Landes absprichst, nur um Sealand wegzudiskutieren.

Fakt ist: Sealand existiert. Es hat Staatsgebiet, Bevölkerung und eine Regierung, die offenbar effektiv die Staatsgewalt ausübt.
Solang das so ist, besteht Sealand halt als Staat.
Niemand kommt auf die Idee, andere "Kuriositäten" anzufechten, die länger bestehen. Zum Beispiel den Vatikan.
Wenn es allerdings zwischen GB und Sealand mal "knallt", gibts nen echtes Problem - völkerrechtlich. Ich glaube aber nicht, daß da irgendein Hahn nach kräht. Da gibts größere Probleme....Irland/GB, Palästina/Israel, Tschetschenien/Russland, Taiwan/China etc.


Daß der Kerl da nicht ganz dicht ist, steht auf nem anderen Blatt, andererseits finde ich persönlich z.B. Berlusconi oder Bush auch nicht ganz normal Überrascht)
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Martin



Anmeldungsdatum: 30.01.2004
Beiträge: 79
Wohnort: Bayreuth

BeitragVerfasst am: 05.10.2004, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Strix hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Eine küstliche Plattform, wie es das sog "Fürstentum Sealand" darstellt, wird nach herrschender Meinung nicht als Staatgebiet anerkannt.


Das ist totaler Blödsinn, tut mir leid.....oder wie siehts aus mit Neulandgewinnung und Holland? Die Jungs bedanken sich, wenn du ihnen mal eben nen großen Teil ihres ohnehin kleinen Landes absprichst, nur um Sealand wegzudiskutieren.

Fakt ist: Sealand existiert. Es hat Staatsgebiet, Bevölkerung und eine Regierung, die offenbar effektiv die Staatsgewalt ausübt.
Solang das so ist, besteht Sealand halt als Staat.


So einfach ist das nicht. Die Betonung liegt auf "künstliche Plattform". Künstliche Gebilde werden in der Völkerrechtspraxis nun mal nicht als Staatsgebiet anerkannt. Vergleiche:

Prof. Dr. Heintzen hat Folgendes geschrieben:

Vollends problematisch ist schließlich das Merkmal des Staatsgebiets. Der bisher kleinsteStaat der Völkergemeinschaft, die Vatikanstadt, ist mit 0,44 km² immerhin ca. 340malgrößer. Doch auch insoweit fällt es schwer, ein quantitatives Kriterium zu formulieren. Dies ist auch nicht erforderlich. Denn jedenfalls eine künstlich geschaffene Insel kann nicht als Staatsgebiet anerkannt werden, weil anderenfalls die Gefahr bestünde, dass durch das Versagen der technischen Konstruktion, etwa bei einem Sturm, das ganze Staatsgebietuntergeht und weil die Zahl der derzeit bestehenden Staaten sonst fast unbegrenzt vermehrt werden könnte. Beides würde zu viele Unsicherheitsfaktoren in die internationalen Beziehungen bringen. Aus diesen Gründen akzeptiert die Völkerrechtspraxis als Staatsgebiet nujr auf natürliche Weise entstandene Landflächen, die durch künstliche Maßnahmen allenfalls vergrößert werden können. Ein Staat liegt darum nicht vor.


*klick*

Und dass sich Sealander und Reichsknaller gegenseitig anerkennen ändert daran übrigens rein gar nichts. Zwinkern
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Fantom



Anmeldungsdatum: 19.10.2003
Beiträge: 271

BeitragVerfasst am: 05.10.2004, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Strix hat Folgendes geschrieben:
Es hat Staatsgebiet


Lachen

selbst wenn man das als staatsgebiet anerkennen würde, könnte die royal navy das ding in einerm ganz normalen prozess, ohne völkerrecht zurückbekommen - denn die haben das ding gebaut und nicht irgendein radiomoderator.

Zitat:
Niemand kommt auf die Idee, andere "Kuriositäten" anzufechten, die länger bestehen. Zum Beispiel den Vatikan.


der vatikan ist ein staat, ohne künstliches staatsgebiet - und er ist durch etliche völkerrechtliche verträge anerkannt worden. monaco und san marino sind auch "seltsame" staaten - in allen drei fällen aber nur was die pure größe des staatsgebietes angeht. und wenn das ein grund sein sollte, einen staat nicht als staat, sondern als kuriosität anzusehen, dann ist das eine rein willkürliche rechtsverdrehung.

als nächstes kommen dann die staaten dran, die überdurchschnittlich groß sind. die größe kanadas ist dann auch irgendwie "kurios".

Zitat:
Wenn es allerdings zwischen GB und Sealand mal "knallt", gibts nen echtes Problem - völkerrechtlich.


wie gesagt: höchst wahrscheinlich nicht! diese festung gehört den briten, denn die haben das geld ausgegeben sie zu bauen.

Zitat:
Da gibts größere Probleme....Irland/GB, Palästina/Israel, Tschetschenien/Russland, Taiwan/China etc.


die vergleiche hinken, das hat doch nichts mit der sealand-"frage" zu tun!

Zitat:
Daß der Kerl da nicht ganz dicht ist, steht auf nem anderen Blatt, andererseits finde ich persönlich z.B. Berlusconi oder Bush auch nicht ganz normal Überrascht)


aber sie sind demokratisch legitimierte staatschefs - egal wie blöd man sie nun finden mag und das muss respektiert werden, ansonsten hat man kein recht, geradezu heuchlerisch über irgendwelches völkerrecht zu dozieren!
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Gast






BeitragVerfasst am: 05.10.2004, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ja neee, so einfach ist der Fall dann auch wieder nicht.

Was den Besitz der Plattform durch das Militär angeht:

1. wurde sie offenbar nicht mehr gewollt
2. dürfte nach so langer Zeit ein Gewohnheitsrecht gelten
3. könnte man, wenn man nur erfinderisch genug ist, versuchen, die herrenlose Plattform in internationalen Gewässern zum "Schiff" zu deklarieren und als "gefunden" in Besitz zu nehmen

Die im vorletzten Beitrag angesprochene Argumentation mit Verlust/Vergrößerung ist ebenso nicht nachvollziehbar:

1. "Verlust" der gesamten Staatsfläche ist vielerorts möglich. Wenn der Meeresspiegel steigt, möchte ich auf so mancher Insel nicht sein. Auch Küstenstaaten werden noch reichlich unter Klimaerwärmung leiden.

2. "Beliebige Vielzahl" kann auch so erreicht werden. Natürlich kann man die Summe der Nachfolger der UdSSR einfach nicht anerkennen, damit man die Zahl der Staaten im überschaubaren Rahmen hält. Aber sinnvoll ist das wohl eher nicht.....


Landesgrenzen sind grundsätzlich irgendwie "historisch" begründet. Es ist mal was gewesen, was den heutigen Verlauf festgelegt hat. Allerdings muß man akzeptieren, daß heute auch noch Dinge geschehen, die die Grenzen und Zahl der Länder verändert. Geschichte findet auch immer in der Gegenwart statt. Im Falle einer künstlichen Plattform, die vor hunderten Jahren geschaffen und von ein paar Bauern verteidigt wurde, hätte heute gewiss kaum jemand Probleme mit Sealand.

Wer es bezahlt hat, spielt keine Rolle. Ansonsten wäre jeder Streit endlos.
Mal so als Beispiel: Italien möchte die Grenzen des Römischen Reiches zurück, weil ja auch in die Provinzen investiert wurde, Frankreich die von Napoleon, Deutschland die des Deutschen Reichs von 1943 usw.

Was übrig bliebe, wäre ein großes :BUMM:, mehr nicht Zwinkern

Das mit dem Vatikan ist btw. garnicht so einfach, wie es aussieht...von wegen Vatikanstaat, Heiliger Stuhl etc.

Man *könnte* noch mehr komplizierte Fälle konstruieren......z.B. Nachfahren ehemaliger Bewohner von Rungholt, die plötzlich mit künstlichen Maßnahmen die ehemalige Insel wiederherstellen (http://de.wikipedia.org/wiki/Rungholt).

Oder aber: Streit in Holland, und ein Gebiet, das völlig auf gewonnenem Neuland liegt, erklärt sich für unabhängig. Was dann? Scheitert das daran, daß das Gebiet künstlich angelegt ist? Scheitert es _nicht_, weil dieses Gebiet vor Staatsgründung angelegt wurde? Oder klappt das nicht, weil die Neulandgewinnung durch einen anderen Staat betrieben und finanziert wurde? Wenn das so ist - wie sieht es dann mit künstlich bewässerten Gebieten aus? Sehr glücklich

Ich finde den Fall Sealand wunderbar, weil er eben auf garkeinen Fall "mal so eben" zu lösen ist durch ein "Ah was, der spinnt ja und den gibts garnicht".

Den Leuten mit dieser raschen Lösung unterstelle ich sogar einen gewissen Neid, daß da jemand eine Lücke entdeckt hat und entwischt ist Zwinkern

Ach ja, noch nen Edit zu den "kuriosen Staaten": da gibts so einige Südpazifikinseln, die auch kaum mehr als nen Schlauchboot sind. 5 Leute und ne Top Level Domain sind da so ziemlich alles *g*

Und ich meinte bei z.B. dem Vatikan/Monaco etc. nicht nur die Größe, sondern daß Nachbarn meist einen großen Teil der Aufgaben übernehmen etc.

Euro trotz Nicht-EU-Mitgliedschaft, im Falle Vatikan werden die meisten polizeilichen Ermittlungen von den Italienern übernommen, solche Merkwürdigkeiten halt.
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